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Allgemeine Geschäftsbedingungen

 

1. Allgemeines

Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Leistungen und für die gesamte Dauer der Geschäftsbeziehung zwischen dem Auftraggeber (Kunden) und der Auftragnehmerin (Petra Wingen). Mit der Auftragserteilung werden die AGB vom Kunden anerkannt. Abweichungen von diesen AGB, ergänzende Nebenabreden und Vereinbarungen bedürfen der Schriftform.

 

2. Auftragserteilung 

Das Angebot auf der Website der Auftragnehmerin sowie etwaige Anfragen des Kunden sind unverbindlich.  

Der Vertrag kommt zustande, wenn vom Kunden ein schriftlicher Auftrag erteilt wurde, der Auftragnehmerin das zu bearbeitende Dokument bzw. die erforderlichen Unterlagen vorliegen und die Auftragnehmerin die Auftragsannahme schriftlich bestätigt. Änderungen und Ergänzungen zu einem erteilten Auftrag bedürfen ebenfalls der Schriftform.  

Bei Erstaufträgen kann die Auftragnehmerin Vorkasse oder eine Kopie des Personalausweises verlangen. 

Die Auftragnehmerin behält sich vor, einen Auftrag ohne Angabe von Gründen abzulehnen.

 

3. Lieferung

Die vereinbarte Lieferfrist beginnt mit dem Datum der erfolgten Auftragsbestätigung. Bei umfangreichen Aufträgen können Teillieferungen vereinbart werden.  

Sollte der Auftraggeber während der Auftragsbearbeitung telefonisch nicht erreichbar sein, kann die Bearbeitungszeit unter Umständen nicht eingehalten werden; in diesem Falle haftet die Auftragnehmerin nicht für zeitliche Verzögerungen.  

Nachträgliche Änderungen bereits ausgelieferter Dokumente bedürfen einer erneuten schriftlichen Terminvereinbarung. 

Maßgeblich für die Einhaltung der vereinbarten Lieferfrist ist der Absendezeitpunkt der bearbeiteten Dokumente. Mit dem Versand auf elektronischem oder postalischem Wege gilt die Lieferung als erfolgt.  

 

4. Rücktritt

Tritt der Auftraggeber aus nicht von der Auftragnehmerin zu verantwortenden Gründen vor Abschluss der vereinbarten Arbeiten vom Vertrag zurück, entsteht ihm eine Zahlungsverpflichtung gegenüber der Auftragnehmerin für die bis zu diesem Zeitpunkt erbrachte Leistung.

Ist es der Auftragnehmerin nicht möglich, die vereinbarte Lieferfrist einzuhalten, ist der Kunde berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten. Der Auftraggeber ist jedoch verpflichtet, die bis zu diesem Zeitpunkt erbrachten Leistungen zu vergüten; ihm steht kein Anspruch auf Schadenersatz wegen Nichterfüllung zu.  

Bei grundsätzlichen, nicht beizulegenden Meinungsverschiedenheiten über die Auftragsausführung behält sich die Auftragnehmerin einen Rücktritt vor. Die bereits erbrachten Leistungen werden dem Kunden in Rechnung gestellt. Dem Kunden steht bei Rücktritt der Auftragnehmerin kein Anspruch auf Schadenersatz wegen Nichterfüllung zu.

 

5. Zahlung

Es gelten die zum Zeitpunkt der Auftragserteilung gültigen Preise laut Auftragsbestätigung. Kosten für Datenträger, Ausdrucke, Versand etc. werden zum Selbstkostenpreis in Rechnung gestellt.

Der Mindestauftragswert beträgt € 10,00. Bei umfangreichen Aufträgen kann eine Ratenzahlung entsprechend der ausgelieferten Textmenge vereinbart werden.

Der Rechnungsbetrag ist innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung durch Überweisung auf das Konto der Auftragnehmerin zu entrichten. Ist der Auftraggeber außerhalb der Bundesrepublik Deutschland ansässig, erfolgt die Lieferung nur gegen Vorkasse. 

Bei Zahlungsverzug berechnet die Auftragnehmerin je Mahnschreiben eine Gebühr von 5 € sowie ab dem 30. Tag nach Fälligkeit Verzugszinsen in Höhe von 5% über dem jeweiligen Basiszinssatz der Deutschen Bundesbank.

Die Auftragnehmerin behält sich das Eigentum an der erbrachten Dienstleistung bis zur vollständigen Bezahlung vor. Bis zu diesem Zeitpunkt hat der Auftraggeber kein Nutzungsrecht. Darüber hinaus wird bei Zahlungsverzug die weitere Ausführung laufender Aufträge für den Auftraggeber bis zum Ausgleich der Forderungen zurückgestellt.

 

6. Gewährleistung und Haftung

Erfolgt innerhalb einer Frist von 14 Tagen keine Reklamation, so gilt die erbrachte Leistung als angenommen.

Sprachliche Stilfragen sind immer subjektiver Natur, daher ist die Gewährleistung für die erbrachte Textüberarbeitung beschränkt auf objektiv überprüfbare sprachliche Kriterien wie Rechtschreibung, Zeichensetzung, Silbentrennung und Grammatik.

Beanstandungen an der erbrachten Dienstleistung hat der Kunde innerhalb von 14 Tagen nach Lieferung schriftlich unter Beschreibung der Mängel mitzuteilen. Bei berechtigten Reklamationen hat der Kunde das Recht auf Nachbesserung innerhalb einer angemessenen Frist. Schlägt die Mängelbeseitigung fehl, so hat der Auftraggeber das Recht auf Minderung oder Wandlung.

Weitergehende Ansprüche, insbesondere Schadenersatzansprüche wegen etwaiger Folgeschäden sind ausgeschlossen, ausgenommen bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.

Die Haftung beschränkt sich in jedem Falle auf das vereinbarte Honorar.

Die Auftragnehmerin haftet nicht für den Verlust von Dokumenten auf dem Postwege. Der Kunde verpflichtet sich, der Auftraggeberin lediglich Kopien einzureichen, keine Originale.

Jegliche elektronische Übermittlung von Texten und die Kommunikation auf elektronischem Wege erfolgt auf Gefahr des Auftraggebers. Die Auftragnehmerin übernimmt insbesondere keine Haftung für entstehende Schäden durch Viren, Würmer oder Hackerangriffe, bemüht sich jedoch, die elektronische Datenübertragung durch Verwendung entsprechender Schutzsoftware möglichst sicher zu gestalten.

Für die rechtliche Zulässigkeit der Textinhalte ist ausschließlich der Auftraggeber verantwortlich. Aus fehlenden Rechten möglicherweise entstehende Forderungen gehen allein zu Lasten des Auftraggebers.

 

7. Vertraulichkeit und Datenschutz

Die Auftragnehmerin sichert die Wahrung der Vertraulichkeit über den Inhalt aller übermittelten Dokumente zu. Die Auftragnehmerin ist berechtigt, aber nicht verpflichtet, Sicherungskopien der Dokumente anzufertigen und bis zum Ablauf etwaiger Ansprüche aus dem Dienstleistungsvertrag aufzubewahren.

Die Auftragnehmerin ist dazu berechtigt, im Rahmen datenschutzrechtlicher Vorschriften personenbezogene Daten des Auftraggebers zu verarbeiten und zu speichern; diese werden unter keinen Umständen an Dritte weitergegeben. Eine Haftung bei widerrechtlichem Zugriff durch Dritte wird jedoch ausgeschlossen.

Eine Haftung für die Verletzung der Verschwiegenheitspflicht durch Dritte, verursacht durch die Dokumentenübertragung per Post, Telefax oder E-Mail, wird ausgeschlossen.

 

8. Schlussbestimmungen

Sind oder werden Teile dieser Bestimmungen unwirksam, so wird die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hierdurch nicht berührt. Die unwirksame Bestimmung gilt einvernehmlich als durch eine solche ersetzt, die unter Berücksichtigung der Interessenlage dem gewünschten und wirtschaftlichen Zweck am besten dient.

Für das jeweilige Vertragsverhältnis gilt ausschließlich deutsches Recht. Gerichtsstand ist Köln.

 

Stand: 1.3.2007

Petra Wingen | Köln | www.sprachgewand.de | lektorat@sprachgewand.de